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Unser diesjähriger Urlaub hat uns mit unseren Isernägenern Freunden Renate und Rudi Schink nach Jamaica geführt.

Wir sind am 08.02.2001 in Montego Bay gelandet, und haben gleich nach der Paßkontrolle den ersten Eindruck und die Lebensphilosophie der Jamaikaner kennengelernt. Unser Bus war nicht da. Die Hektik der Bussuche hielt sich in grenzen, da wir uns wie das dort anwesende Personal wünschte an die Seite stellten, und es uns in der schönen Mittagssonne gemütlich machten. Hier hörten wir auch den allseits gebräuchlichen Satz  No Problem Jamaika das erste mal. Wieder erwarten kam unser Transferbus schon nach 20 Minuten, und wollte unsere Koffer in den Kofferraum legen. Er sah schnell ein, daß ein Kofferraum voll mit Felgen nicht der richtige Platz für Koffer ist. No Problem Jamaika die Koffer wurden kurzerhand ins innere des Kleinbusses verfrachtet und schon ging es los.

Im new seacastle hotel angekommen, mußten wir feststellen, daß es ohne fundierte Englischkenntnisse sehr schwer wird. Keiner sprach Deutsch, und die haben wohl auch ein anderes Englisch gelernt wie ich.Yeah mon (ja man gesprochen) ist das allseits beliebteste Wort Die Anderen Gäste kamen aus dem Französisch oder Englisch sprechenden Canada. Da wir bei Air Marin gebucht hatten, und in dem Katalog nur ein paar alte schlechte Außenaufnahmen sind, waren wir auf das Zimmer sehr gespannt. Ein sehr netter Kofferträger brachte uns auf unser Zimmer, schloß die Tür auf, und da standen wir nun in einem Traum von Zimmer. Kurze Zeit später verschafften wir uns einen kurzen Überblick über die Preise hier in Jamaika und wurden so blass, das wir froh waren das die Sonne auch all Incl ist. Trotzdem ließen wir uns zu den total überteuerten Ausflügen hinreißen und landeten unter anderem in Mayfield und Negril mit seinem 11 km langen Sandstrand (wo allerdings auch 11000 Leute Sonnenbaden) und dann in Ricks Cafe wo Casablanka gedreht wurde mit seinen bekannten Sonnenuntergängen und den Klippenspringern. Aber bei den Preisen verdrehten wir nur die Augen. Öfter begegnet man Einheimischen, die einem Ganja (Rauschgift) verkaufen wollen. Da der Besitz zumindest für Touristen unter hohen Strafen steht, beschränken wir uns lieber auf einen kleinen Salat. Oft begegnet man auch Dreadlocks, was nicht unbedingt etwas mit den religiösen Rastas zu tun haben muß. Aber alles in allem war es mal wieder ein sehr schöner Urlaub, vorallem deshalb da wir mit unseren Isernhagenern Freunden Rudi und Renate Schink nach langer Zeit mal wieder zusammen sein durften.